EN 81-72 Feuerwehraufz├╝ge

Allgemeine Informationen

  • Im Alltag dienen Feuerwehraufz├╝ge als normale Personen- oder Lastenaufz├╝ge, im Brandfall bleiben sie betriebsbereit und erm├Âglichen Feuerwehr┬şleuten einen schnellen Zugangsweg zum Brandherd bzw. einen schnellen Rettungsweg bei der Evakuierung von Personen.
     
  • Im Brandfall sind Feuerwehraufz├╝ge ausschlie├člich zur Nutzung durch die Feuerwehr vorgesehen.
     
  • Einsatzorte sind Flugh├Ąfen, Krankenh├Ąuser, Sonderbauten und Hochh├Ąuser in denen Feuerwehraufz├╝ge nach Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR) bzw. den Hochhaus-Richtlinien der Bundesl├Ąnder vorgeschrieben sind.
     
  • Sicherheitstechnische Anforderungen an Feuerwehraufz├╝ge sind grunds├Ątzlich in der Aufzugsrichtlinie EN 81ÔÇĹ72 geregelt. Viele regionale Brandschutzbeh├Ârden in Deutschland haben allerdings ihre eigenen spezifischen Anforderungen, die ebenfalls ber├╝cksichtigt werden m├╝ssen und die teilweise von der Norm abweichen.
     
  • Die Erstabnahmepr├╝fung erfolgt durch: zugelassene ├ťberwachungsstelle (z.B. T├ťV) + regionale Brandschutzbeh├Ârde


Stufenmodell nach VDI 6017 -
Aufzugsarten und Betriebszeiten


Empfehlung beim Planen von Projekten mit Feuerwehraufz├╝gen 


Allgemeine Anforderungen an Feuerwehraufz├╝ge

Feuerwehraufz├╝ge m├╝ssen in ├ťbereinstimmung mit der EN 81-20 ausgelegt sein und die zus├Ątzlichen Anforderungen der Norm EN 81-72 erf├╝llen (Schutz-, Steuer-, Signaleinrichtungen).

Finden weitere Sicherheitsregeln aus der Normenreihe EN 81 Anwendung, m├╝ssen diese ebenfalls erf├╝llt werden:

  • EN 81-70 ÔÇô Zug├Ąnglichkeit von Aufz├╝gen f├╝r Personen einschlie├člich Personen mit Behinderungen
  • EN 81-71 ÔÇô Schutzma├čnahmen gegen mutwillige Zerst├Ârung

BEDIENTABLEAUS F├ťR fEUERWEHRAUFZ├ťGE

Anforderungen an Komponenten in Feuerwehraufz├╝gen und Haltestellen

  • Befehlsgeber im Fahrkorb und in der Feuerwehrzugangsebene d├╝rfen keine falschen Signale aufgrund von W├Ąrme, Rauch oder Wasser empfangen.
     
  • Wasserschutz von mindestens IP X3 (Schutz gegen bis zu 60┬░ schr├Ąg auffallendes Spr├╝hwasser) nach EN 60529 f├╝r Befehlsgeber und Etagenanzeige im Fahrkorb, Etagenanzeige und Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene, Befehlsgeber und Anzeigen in anderen Haltestellen (sofern sie nicht im Feuerwehrbetrieb galvanisch getrennt werden)
     
  • Funktionst├╝chtigkeit f├╝r elektrische/elektronische Komponenten in den Haltestellen, ausgenommen in der Feuerwehrzugangsebene bei 0 ÔÇô +65 ┬░C Umgebungstemperatur
     
  • Funktionst├╝chtigkeit f├╝r andere elektrische/elektronische Komponenten des Feuerwehr-aufzugs bei 0 ÔÇô +40 ┬░C Umgebungstemperatur

     

Allgemeine Anforderungen an Komponenten nach EN 81-72

Brandschutzzeichen f├╝r Feuerwehraufz├╝ge gem. EN 81-72 (Anhang G), Farben: RAL 9003 Signalwei├č, RAL 3001 Signalrot, n├Ąhere Spezifikation Ôćĺ ASR A1.3 und ISO 7010

  • Mindestabmessungen zur Kennzeichnung der Bedien- und Anzeigeelemente im Fahrkorb und in der Feuerwehrzugangs-ebene: min. 20├Ś20 mm (Feuerwehrschalter, Anzeige f├╝r den Feuerwehrbetrieb, Etagentaster f├╝r die Feuerwehrzugangs-ebene)
     
  • Mindestabmessungen bei Verwendung an einer Haltestelle min. 100├Ś100 mm

     
Brandschutzzeichen

Ausf├╝hrungen, Anforderungen und Beschriftung
des Feuerwehrschalters in der Feuerwehrzugangsebene

  • Anordnung im sicheren Bereich der Feuerwehrzugangsebene
     
  • Vertikal 1,40 ÔÇô 2,00 m vom Fertigfu├čboden
     
  • Horizontal max. 2,00 m vom Feuerwehraufzug
     
  • Die Schaltstellungen m├╝ssen bistabil ausgef├╝hrt und eindeutig mit ÔÇ×0ÔÇť und ÔÇ×1ÔÇť beschriftet sein
     
  • Der Schl├╝ssel muss in beiden Stellungen abziehbar sein
     
  • Schl├╝ssel Entriegelungs-Dreikant nach EN 81-20
     
  • Andere Arten von Schl├╝sseln d├╝rfen nur dann verwendet werden, wenn auch ein Feuerwehrschalter im Fahrkorb vorhanden ist

     
Ausf├╝hrungen, Anforderungen und Beschriftung des Feuerwehrschalters in der Feuerwehrzugangsebene

Ausf├╝hrung, Anordnung und Beschriftung
des Feuerwehr-schalters im Fahrkorb

  • Die genaue Anordnung des Feuerwehrschalters im Fahrkorb ist in der Norm nicht definiert. Im Normalfall ist dieser gemeinsam mit allen anderen Bedien- und Anzeigeelementen im Kabinen-tableau verbaut.
     
  • Die Schaltstellungen m├╝ssen eindeutig mit ÔÇ×0ÔÇť und ÔÇ×1ÔÇť beschriftet sein
     
  • Der Schl├╝ssel darf nur in Stellung ÔÇ×0ÔÇť abziehbar sein
     
  • Es d├╝rfen alle Arten von Schl├╝ssel verwendet werden, ausgenommen der Entriegelungs-Dreikant nach EN 81-20

     
Ausf├╝hrung, Anordnung und Beschriftung  des Feuerwehrschalters im Fahrkorb


Maschinenraum (Bedientableau nach EN 81-72)

Maschinenraum (Bedientableau nach EN 81-72)

 

Handapparate im Maschinenraum

Bei vielen Brandschutzbeh├Ârden m├╝ssen die Sprechstellen im Maschinenraum mit einem Handapparat ausgestattet sein.

Der Einsatz von Handapparaten im Maschinenraum und in zus├Ątzlichen Kommunikationsstellen ist nach EN 81-72 zul├Ąssig. Das Mikrofon darf jedoch nur durch Bet├Ątigen eines Sprechtasters aktiviert werden. Ein Telefon mit einer entsprechenden Push-To-Talk (PTT) Funktion k├Ânnte anstelle eines Bedientableaus eingesetzt werden.

Abb.: Bedientableau nach den Ausf├╝hrungsbestimmungen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden (Hessen).

 

Bedientableau nach den Ausf├╝hrungsbestimmungen der Berufsfeuer-wehr Wiesbaden (Hessen).


Fahrkorb (Bedientableau nach EN 81-72)


Fahrkorb (Normabweichend)

Etagenanzeige f├╝r die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb

Die Stellung des Fahrkorbs muss ├╝ber eine Etagenanzeige im Fahrkorb angezeigt werden. Die SCHAEFER GmbH bietet hierf├╝r unterschiedliche Anzeigentypen an: TFT-Displays, Punktmatrix-anzeigen, Segmentanzeigen.

 

Etagenanzeige f├╝r die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb
Taster f├╝r die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb

Der Etagentaster f├╝r die Feuerwehrzugangsebene wird mit dem Brandschutzzeichen gekennzeichnet (Mindestgr├Â├če 20├Ś20 mm).

 

Taster f├╝r die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb
Sprechstelle im Fahrkorb

Die Sprechstelle im Fahrkorb ist als Freisprecheinrichtung ohne einen Sprechtaster ausgef├╝hrt und w├Ąhrend des Feuerwehr-betriebs dauerhaft aktiv. Dies wird auch von jeder Brandschutz-beh├Ârde in dieser Form gefordert.

Sind in einem Kabinentableau die Kommunikationseinrichtungen f├╝r die Feuerwehr und den Notruf separat eingebunden, befinden sich zwei Lochbilder im Tableau. F├╝r jedes System jeweils ein Lautsprecher und ein Mikrofon. Weitere Lochbilder f├╝r Sprach-ansageger├Ąte oder andere akustische Komponenten k├Ânnen ebenfalls noch vorhanden sein.

 

Taster f├╝r die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb
Piktogramme f├╝r das Feuerwehr-Kommunikationssystem

Zur Signalisierung der Sprech-/Empfangsbereitschaft an den Sprechstellen des Feuerwehr-Kommunikationssystems werden oft Piktogramme H├Âren (gelb) und Sprechen (gr├╝n) verwendet. Diese sind optional und nicht nach Norm gefordert. Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit den Notruf-Piktogrammen, werden sie im Fahrkorb weggelassen.

 

Piktogramme f├╝r das Feuerwehr-Kommunikationssystem
Piktogramme f├╝r das Notrufsystem

Die Piktogramme f├╝r das Notrufsystem hingegen sind nach EN 81ÔÇĹ28 ÔÇ×Fern-Notruf f├╝r Personen- und Lastenaufz├╝geÔÇť vorgegeben und signalisieren mit der Glocke (gelb), den Status der Notrufverbindung bzw. mit dem Kommunikationssymbol (gr├╝n), den Status der Sprachkommunikation.

 

Piktogramme für das Notrufsystem
Anzeige des Feuerwehrbetriebs im Fahrkorb

Ein Gro├čteil der Brandschutzbeh├Ârden fordert im Fahrkorb eine beleuchtete Anzeige mit einem Hinweistext, der ÔÇ×FEUERWEHR┬şFAHRT ÔÇô Aufzug freigeben!ÔÇť oder ├Ąhnlich lauten kann.

Dieser Text sollte immer in Kombination mit dem Brandschutz-zeichen verwendet werden, da dieses nach EN 81ÔÇĹ72 als beleuchtete Anzeige gefordert wird. Die Umsetzung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen:

Abb. oben: Als Leuchtfeld mit Einlegefilm.

Abb. unten: Als Sondersignal an einem TFT-Display. Achtung: Das Sondersignal darf nicht in Vollbild angezeigt werden! Etagenstand und Aufzugsinformationen m├╝ssen sichtbar bleiben.

 

Anzeige des Feuerwehrbetriebs im Fahrkorb
Feuerwehrschalter im Fahrkorb

Viele Brandschutzbeh├Ârden fordern einen zus├Ątzlichen Feuer-wehrschalter im Fahrkorb. Dieser wird mit dem Brandschutz-zeichen gekennzeichnet (Mindestgr├Â├če 20├Ś20 mm). F├╝r den Feuerwehrschalter im Fahrkorb d├╝rfen alle Arten von Schl├╝sseln, ausgenommen der Entriegelungs-Dreikant, verwendet werden. Um den geforderten Wasserschutz von min. IP X3 zu gew├Ąhrleisten, wird der Feuerwehrschalter mit einer Klapprosette ausgestattet. Der Schl├╝ssel darf nur in Stellung ÔÇ×0ÔÇť abziehbar sein.

Eine Betriebsanzeige in Form einer LED wird von den meisten Brandschutzbeh├Ârden gefordert und ist eine Erg├Ąnzung, die im Anwendungsbereich der Norm liegt.

 

Feuerwehrschalter im Fahrkorb

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiele
Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiele

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiel mit Vandalismusschutz

Kabinentableau f├╝r Feuerwehraufz├╝ge in vandalismusgesch├╝tzter Ausf├╝hrung (Class 2) aus schwarzem Edelstahl. Als Taster kommen der Vandalism Button VB 42 M mit zentriertem Leuchtpunkt f├╝r die Quittierung und Markierungslabel zum Einsatz.

Alle Displays, Anzeigen und Leuchtfelder sind hinter einem Fenster in vandalismus- und wassergesch├╝tzter Ausf├╝hrung verbaut (Fenster Class 2 aus CVG chemisch vorgespanntem Glas).

Hinweis: F├╝r Feuerwehraufz├╝ge in Bereichen bzw. Geb├Ąuden in denen erh├Âhter Vandalismus zu erwarten ist, gelten zus├Ątzlich die Anforderungen der EN 81-71 solange, bis der Feuerwehrbetrieb aktiviert wird.

 

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiel mit Vandalismusschutz

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiel UNIQUE Design

Kabinentableau f├╝r Feuerwehraufz├╝ge aus Einscheiben-Sicherheits-glas (ESG) mit Digitaldruck-Motiv auf der Glasr├╝ckseite. Als Taster kommen der Gro├čformattaster B 50 R mit schwarzem Geh├Ąuserand und schwarzer Tastplatte zum Einsatz.

Alle Displays, Anzeigen und Leuchtfelder sind hinter einem Fenster in wassergesch├╝tzter Ausf├╝hrung verbaut.

 

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiel UNIQUE Design

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiel Zielwahlsteuerung

Kabinentableau f├╝r Feuerwehraufz├╝ge mit Zielwahl┬şsteuerung aus Edelstahl.

Als Taster kommen der Rundtaster RT 42 wg zum Einsatz. Die Bedien- und Anzeigeelemente f├╝r den Feuerwehrbetrieb befinden sich hinter einer gesicherten T├╝re.

Alle Displays, Anzeigen und Leuchtfelder sind hinter einem Fenster in wassergesch├╝tzter Ausf├╝hrung verbaut.

 

Fahrkorb - Ausf├╝hrungsbeispiel Zielwahlsteuerung


Feuerwehrzugangsebene (Bedientableau nach EN 81-72)

Feuerwehrzugangsebene (Bedientableau nach EN 81-72)


Feuerwehrzugangsebene (Normabweichend)

Etagenanzeige in der Feuerwehrzugangsebene

Die Stellung des Fahrkorbs muss ├╝ber eine Etagenanzeige in der Feuerwehrzugangsebene angezeigt werden. Die Etagenanzeige kann dabei oberhalb oder neben den Schachtt├╝ren angeordnet sein oder in manchen F├Ąllen ist zus├Ątzlich auch eine Etagenan-zeige im Bedientableau der Feuerwehrzugangsebene verbaut.

Die SCHAEFER GmbH bietet hierf├╝r unterschiedliche Anzeigen-typen an: TFT-Displays, Punktmatrixanzeigen, Segmentanzeigen.

 

Etagenanzeige in der Feuerwehrzugangsebene


Handapparate in der Feuerwehrzugangsebene

Gem├Ą├č EN 81-72 ist die Sprechstelle in der Feuerwehrzugangsebene als Freisprecheinrichtung ohne Handapparat und ohne Sprechtaster gefordert. Der Einsatz von Handapparaten in der Feuerwehrzugangsebene ist demnach nicht zul├Ąssig. In einzelnen F├Ąllen wird dieser aber von Brandschutzbeh├Ârden dennoch verlangt und steht damit im Widerspruch zur Norm.

Hinweis: Bei Widerspr├╝chen zur Norm sollten immer die Ausf├╝hrungskriterien der Brandschutzbeh├Ârden Vorrang haben, da die Feuerwehr letztendlich Nutzer und auch Abnahmepr├╝fer des Feuerwehraufzugs ist.

Abb.: Beispiel eines Bedientableaus mit Handapparat.

 

Handapparate in der Feuerwehrzugangsebene


Sprechtaster in der Feuerwehrzugangsebene

Im Brandfall kann der Ger├Ąuschpegel z.B. durch die laufende Druckbel├╝ftungsanlage stark ansteigen. Oft sind die Umgebungsger├Ąusche in der Feuerwehrzugangsebene so laut, dass eine st├Ârungsfreie Kommunikation an der Freisprecheinrichtung nicht mehr gew├Ąhrleistet ist.

L├Âsung: Im Bedientableau wird ein Sprechtaster eingebaut. Bei Aktivierung des Feuerwehrbetriebs wird die Sprechstelle standardm├Ą├čig und wie von der Norm vorgesehen als Freisprecheinrichtung genutzt.

Bei zu hohem Ger├Ąuschpegel kann durch Bet├Ątigen des Sprechtasters von Freisprechen auf Wechselsprechen umgeschaltet werden. Das Wechselsprechen bleibt dann f├╝r die Dauer des Feuerwehrbetriebs aktiv. Erst bei Aus- und Wiedereinschalten des Feuer-wehrbetriebs wird die Sprechstelle wieder auf Freisprechen zur├╝ckgesetzt.

 

Sprechtaster in der Feuerwehrzugangsebene


Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene

Der Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene muss nach EN 81-72 mit einem Entriegelungs-Dreikant bedient werden k├Ânnen. Er wird mit dem Brandschutzzeichen gekennzeichnet (Mindestgr├Â├če 20├Ś20 mm). Andere Arten von Schl├╝sseln d├╝rfen nur dann verwendet werden, wenn auch ein Feuerwehrschalter im Fahrkorb vorhanden ist. Um den geforderten Wasserschutz von min. IP X3 zu gew├Ąhrleisten, wird der Feuerwehrschalter mit einer Klapprosette ausgestattet. Der Schl├╝ssel muss in beiden Stellung abziehbar sein.

Abb. unten: Die Schaltstellungen sind nach Norm nicht vorgegeben, k├Ânnen aber bei manchen Brandschutzbeh├Ârden spezifisch sein.

 

Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene


Feuerwehrzugangsebene - Ausf├╝hrungsbeispiele

Feuerwehrzugangsebene - Ausf├╝hrungsbeispiele
Feuerwehrzugangsebene - Ausf├╝hrungsbeispiele
Feuerwehrzugangsebene - Ausf├╝hrungsbeispiele

fEUERWEHR-kOMMUNIKATIONSSYSTEM

SCHAEFER Produktportfolio

  • Bedientableaus f├╝r alle erforderlichen Kommuni┬şkationsstellen des Feuerwehraufzugs
     
  • Feuerwehrboxen und Sicherheitsgeh├Ąuse
     
  • Interaktives 2-Wege-Kommuni┬şkations┬şsystem f├╝r Aufzugskabine, Feuerwehr┬şzugangsebene, Maschinenraum und bis zu 5 weitere Nebensprechstellen
     
  • Komponenten nach EN 81ÔÇĹ72: Taster, Anzeigen, Feuerwehr-schalter, Schl├╝sselschalter, Leuchtfelder, Leuchtpfeile, Displays, Akustische Komponenten, Lochbilder, Zubeh├Âr

Feuerwehr-Kommunikationssystem FKS

Flexibles Feuerwehr-Kommunikations┬şsystem frei an spezifische Anforderungen von Brandschutzbeh├Ârden anpassbar:

  • Interaktives 2-Wege-Kommuni┬şkations┬şsystem f├╝r Maschinen-raum, Aufzugskabine, Feuerwehr┬şzugangsebene, und bis zu 5 weitere Nebensprechstellen
     
  • Flexibel und frei konfigurierbar
     
  • F├╝r h├Âhere Lautst├Ąrke und bessere Wiedergabequalit├Ąt mit NF-Verst├Ąrker und Zusatzlautsprecher ausstattbar
     
  • F├╝r Neuanlagen und Nachr├╝stungen
     
  • Alle Komponenten mit mindestens IP X3 Wasserschutz


 

Feuerwehr-Kommunikationssystem FKS

Feuerwehr-Kommunikationssystem Sets

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 1

Sprechstelle Maschinenraum EA-LMK72E-WG
Sprechstelle Feuerwehrzugangsebene EA-LMK72ET-WG
Sprechstelle Aufzugskabine MINI-KAB

 

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 1

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 2

Sprechstelle Maschinenraum MR Intercom
Sprechstelle Feuerwehrzugangsebene EA-LMK72ET-WG
Sprechstelle Aufzugskabine MINI-KAB

 

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 2

Einzelkomponenten und Zubeh├Âr

Sprechstelle f├╝r den Maschinenraum MR Intercom

Komplett ausgestattete Sprechstelle f├╝r den Maschinenraum im robusten Aufputz-geh├Ąuse (Schutzart IP 54) inklusive Sprechtaster zum Wechsel┬şsprechen, Piktogrammen f├╝r Sprech-/Empfangs┬şbereitschaft und Kommunikationsschalter auf der Oberseite des Geh├Ąuses. Die Art der Sprechverbindung ist auf Wechselsprechen (PTT = Push To Talk) eingestellt.

 

Sprechstelle f├╝r den Maschinenraum EA-LMK72E-WG

Sprechstellen zum Einbau hinter die Frontplatte. Die internen LEDs (gelb/gr├╝n) zur Anzeige der Sprech-/Empfangsbereitschaft k├Ânnen ├╝ber Lichtleiter auf die Frontplatte gef├╝hrt werden. Die Art der Sprechverbindung ist auf Wechselsprechen (PTT = Push To Talk) eingestellt.

 

Sprechstellen f├╝r den Maschinenraum
Sprechstelle f├╝r die Feuerwehrzugangsebene und weitere Kommunikations-stellen EA-LMK72ET-WG

Sprechstellen zum Einbau hinter die Frontplatte. Die internen LEDs (gelb/gr├╝n) zur Anzeige der Sprech-/Empfangsbereitschaft k├Ânnen ├╝ber Lichtleiter auf die Frontplatte gef├╝hrt werden. Die Art der Sprechver┬şbin┬şdung kann ├╝ber einen Schalter auf Freisprechen (AUTO) oder Wechselsprechen (PTT = Push To Talk) eingestellt werden.

 

Sprechstelle f├╝r die Aufzugskabine MINI-KAB

Sprechstellen zum Einbau hinter die Frontplatte. Die internen LEDs (gelb/gr├╝n) zur Anzeige der Sprech-/Empfangsbereitschaft k├Ânnen ├╝ber Lichtleiter auf die Frontplatte gef├╝hrt werden. Die Art der Sprechverbindung ist auf Freisprechen (AUTO) eingestellt.

 

Sprechstellen f├╝r die Feuerwehrzugangsebene und Kabine
Handapparat Handset SecurPhone

Robuster Handapparat f├╝r Kommunikationsstellen. Der Handapparat kann optional direkt an die Sprechstellen angeschlossen werden und ersetzt Lautsprecher und Mikrofon.

  • Robustes H├Ârergeh├Ąuse
  • H├Ârger├Ątetauglich
  • Armiertes H├Ârerkabel
  • Wasser- und vandalismusgesch├╝tzt

 

Handapparat Handset SecurPhone
Feuerwehrschalter S2 Mae 56

Feuerwehrschalter in Profilhalbzylinder-Ausf├╝hrung. Die Bet├Ątigung erfolgt ├╝ber einen Entriegelungs-Dreikant nach EN 81ÔÇĹ20. F├╝r den geforderten Wasserschutz stehen zwei unterschiedliche Klapprosetten zur Verf├╝gung.

 

    Zubeh├Âr
  • Entriegelungs-Dreikant, L├Ąnge: 74 mm
  • Klapprosette aus Kunststoff mit Bajonettverschluss
  • Klapprosette aus Aluminium mit Magnetverschluss
Feuerwehrschalter S2 Mae 56
Sprechtaster RT 42 2M XI wg

Wassergesch├╝tzter Rundtaster aktiviert bei Tastendruck das Wechselsprechen. Das Geh├Ąusematerial, Tastplattenmaterial, Leuchtfarbe und Markierung k├Ânnen passend zum Design der Tableaus ausgew├Ąhlt werden.

 

Anzeige RA 42 wg

Wassergesch├╝tzte Rundanzeigen signalisieren bei aktiver Kommunikation die Sprech-/Empfangsbereitschaft oder den Feuerwehrbetrieb im Kabinentableau. Das Geh├Ąusematerial kann passend zum Design der Tableaus ausgew├Ąhlt werden. Einlegefilme k├Ânnen auch mit individuellen Piktogrammen bedruckt werden.


 

RT 42 2M XI wg und RA 42 wg
Leuchtfeld LF 9924 LED

Leuchtfeld signalisiert den Feuerwehrbetrieb im Kabinentableau und kann ├╝ber Einlegefilme frei gestaltet werden. Empfohlene Hintergrundfarben bei Verwendung des Brandschutzzeichens sind Wei├č (positiv) oder Schwarz (negativ).

 

Weitere Leuchtfeldgr├Â├čen:
  • Leuchtfeld LF 4824 LED
  • Leuchtfeld LF 4848 LED
  • Leuchtfeld LF 7724 LED
  • Leuchtfeld LF 9948 LED
  • Multi-Anzeige MA 9999 LED



 

Leuchtfelder
Displays TFT-Displays Ôľ¬ Punktmatrixanzeigen Ôľ¬ Segmentanzeigen

TFT-Displays und TFT-Display-Systeme mit hoher grafischer Aufl├Âsung in verschiedenen Gr├Â├čen zum Einbau in Kabinen-, Ruf- oder Anzeigetableaus.

  • ┬žDisplaygr├Â├čen TFT: 3.5ÔÇ│ Ôľ¬ 5ÔÇ│ Ôľ¬ 7ÔÇ│ Ôľ¬ 10.4ÔÇ│

Ein- bis dreistellige Puntkmatrixanzeigen mit Zeichenh├Âhen von 30 mm, 35 mm oder 50 mm. Zeichenfarbe je nach Anzeigentyp in rot gr├╝n oder blau w├Ąhlbar.

Digitalanzeige LED 56 ein- bis dreistellige Segmentanzeigen mit 35 mm Zeichenh├Âhe und roter Zeichenfarbe.

 

Displays
Lautsprecher Speaker 70 und NF-Verst├Ąrker

Zusatzlautsprecher und Verst├Ąrker f├╝r mehr Ausgangs┬şleistung und bessere Wiedergabequalit├Ąt an den Sprechstellen. Der Einbau erfolgt hinter der Frontplatte.

Am NF-Verst├Ąrker k├Ânnen bis zu zwei Lautsprecher angeschlossen werden. Wenn die Lautsprecher in Verbindung mit dem NF-Verst├Ąrker mehr als 1 A aufnehmen, wird eine externe Spannungsversorgung am NF-Verst├Ąrker ben├Âtigt.

 

Lautsprecher Speaker┬á70 und NF-Verst├Ąrker

Video

Im Rahmen unserer SCHAEFER academy haben wir uns mit den Anforderungen und Herausforderungen an Tableaus und Kommunikationseinrichtungen f├╝r Feuerwehraufz├╝ge besch├Ąftigt. 

Klicken Sie auf das Bild um zur Videoaufzeichnung des Feuerwehraufz├╝ge Webinars zu 

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