EN 81-72 FeuerwehraufzĂĽge

Allgemeine Informationen

  • Im Alltag dienen FeuerwehraufzĂĽge als normale Personen- oder LastenaufzĂĽge, im Brandfall bleiben sie betriebsbereit und ermöglichen Feuerwehr­leuten einen schnellen Zugangsweg zum Brandherd bzw. einen schnellen Rettungsweg bei der Evakuierung von Personen.
     
  • Im Brandfall sind FeuerwehraufzĂĽge ausschlieĂźlich zur Nutzung durch die Feuerwehr vorgesehen.
     
  • Einsatzorte sind Flughäfen, Krankenhäuser, Sonderbauten und Hochhäuser in denen FeuerwehraufzĂĽge nach Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR) bzw. den Hochhaus-Richtlinien der Bundesländer vorgeschrieben sind.
     
  • Sicherheitstechnische Anforderungen an FeuerwehraufzĂĽge sind grundsätzlich in der Aufzugsrichtlinie EN 81‑72 geregelt. Viele regionale Brandschutzbehörden in Deutschland haben allerdings ihre eigenen spezifischen Anforderungen, die ebenfalls berĂĽcksichtigt werden mĂĽssen und die teilweise von der Norm abweichen.
     
  • Die ErstabnahmeprĂĽfung erfolgt durch: zugelassene Ăśberwachungsstelle (z.B. TĂśV) + regionale Brandschutzbehörde


Stufenmodell nach VDI 6017 -
Aufzugsarten und Betriebszeiten


Empfehlung beim Planen von Projekten mit FeuerwehraufzĂĽgen 


Allgemeine Anforderungen an FeuerwehraufzĂĽge

FeuerwehraufzĂĽge mĂĽssen in Ăśbereinstimmung mit der EN 81-20 ausgelegt sein und die zusätzlichen Anforderungen der Norm EN 81-72 erfĂĽllen (Schutz-, Steuer-, Signaleinrichtungen).

Finden weitere Sicherheitsregeln aus der Normenreihe EN 81 Anwendung, mĂĽssen diese ebenfalls erfĂĽllt werden:

  • EN 81-70 – Zugänglichkeit von AufzĂĽgen fĂĽr Personen einschlieĂźlich Personen mit Behinderungen
  • EN 81-71 – SchutzmaĂźnahmen gegen mutwillige Zerstörung

BEDIENTABLEAUS FĂśR fEUERWEHRAUFZĂśGE

Anforderungen an Komponenten in FeuerwehraufzĂĽgen und Haltestellen

  • Befehlsgeber im Fahrkorb und in der Feuerwehrzugangsebene dĂĽrfen keine falschen Signale aufgrund von Wärme, Rauch oder Wasser empfangen.
     
  • Wasserschutz von mindestens IP X3 (Schutz gegen bis zu 60° schräg auffallendes SprĂĽhwasser) nach EN 60529 fĂĽr Befehlsgeber und Etagenanzeige im Fahrkorb, Etagenanzeige und Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene, Befehlsgeber und Anzeigen in anderen Haltestellen (sofern sie nicht im Feuerwehrbetrieb galvanisch getrennt werden)
     
  • FunktionstĂĽchtigkeit fĂĽr elektrische/elektronische Komponenten in den Haltestellen, ausgenommen in der Feuerwehrzugangsebene bei 0 – +65 °C Umgebungstemperatur
     
  • FunktionstĂĽchtigkeit fĂĽr andere elektrische/elektronische Komponenten des Feuerwehr-aufzugs bei 0 – +40 °C Umgebungstemperatur

     

Allgemeine Anforderungen an Komponenten nach EN 81-72

Brandschutzzeichen fĂĽr FeuerwehraufzĂĽge gem. EN 81-72 (Anhang G), Farben: RAL 9003 SignalweiĂź, RAL 3001 Signalrot, nähere Spezifikation → ASR A1.3 und ISO 7010

  • Mindestabmessungen zur Kennzeichnung der Bedien- und Anzeigeelemente im Fahrkorb und in der Feuerwehrzugangs-ebene: min. 20Ă—20 mm (Feuerwehrschalter, Anzeige fĂĽr den Feuerwehrbetrieb, Etagentaster fĂĽr die Feuerwehrzugangs-ebene)
     
  • Mindestabmessungen bei Verwendung an einer Haltestelle min. 100Ă—100 mm

     
Brandschutzzeichen

AusfĂĽhrungen, Anforderungen und Beschriftung
des Feuerwehrschalters in der Feuerwehrzugangsebene

  • Anordnung im sicheren Bereich der Feuerwehrzugangsebene
     
  • Vertikal 1,40 – 2,00 m vom FertigfuĂźboden
     
  • Horizontal max. 2,00 m vom Feuerwehraufzug
     
  • Die Schaltstellungen mĂĽssen bistabil ausgefĂĽhrt und eindeutig mit „0“ und „1“ beschriftet sein
     
  • Der SchlĂĽssel muss in beiden Stellungen abziehbar sein
     
  • SchlĂĽssel Entriegelungs-Dreikant nach EN 81-20
     
  • Andere Arten von SchlĂĽsseln dĂĽrfen nur dann verwendet werden, wenn auch ein Feuerwehrschalter im Fahrkorb vorhanden ist

     
AusfĂĽhrungen, Anforderungen und Beschriftung des Feuerwehrschalters in der Feuerwehrzugangsebene

AusfĂĽhrung, Anordnung und Beschriftung
des Feuerwehr-schalters im Fahrkorb

  • Die genaue Anordnung des Feuerwehrschalters im Fahrkorb ist in der Norm nicht definiert. Im Normalfall ist dieser gemeinsam mit allen anderen Bedien- und Anzeigeelementen im Kabinen-tableau verbaut.
     
  • Die Schaltstellungen mĂĽssen eindeutig mit „0“ und „1“ beschriftet sein
     
  • Der SchlĂĽssel darf nur in Stellung „0“ abziehbar sein
     
  • Es dĂĽrfen alle Arten von SchlĂĽssel verwendet werden, ausgenommen der Entriegelungs-Dreikant nach EN 81-20

     
AusfĂĽhrung, Anordnung und Beschriftung  des Feuerwehrschalters im Fahrkorb


Maschinenraum (Bedientableau nach EN 81-72)

Maschinenraum (Bedientableau nach EN 81-72)

 

Handapparate im Maschinenraum

Bei vielen Brandschutzbehörden müssen die Sprechstellen im Maschinenraum mit einem Handapparat ausgestattet sein.

Der Einsatz von Handapparaten im Maschinenraum und in zusätzlichen Kommunikationsstellen ist nach EN 81-72 zulässig. Das Mikrofon darf jedoch nur durch Betätigen eines Sprechtasters aktiviert werden. Ein Telefon mit einer entsprechenden Push-To-Talk (PTT) Funktion könnte anstelle eines Bedientableaus eingesetzt werden.

Abb.: Bedientableau nach den AusfĂĽhrungsbestimmungen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden (Hessen).

 

Bedientableau nach den AusfĂĽhrungsbestimmungen der Berufsfeuer-wehr Wiesbaden (Hessen).


Fahrkorb (Bedientableau nach EN 81-72)


Fahrkorb (Normabweichend)

Etagenanzeige fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb

Die Stellung des Fahrkorbs muss ĂĽber eine Etagenanzeige im Fahrkorb angezeigt werden. Die SCHAEFER GmbH bietet hierfĂĽr unterschiedliche Anzeigentypen an: TFT-Displays, Punktmatrix-anzeigen, Segmentanzeigen.

 

Etagenanzeige fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb
Taster fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb

Der Etagentaster für die Feuerwehrzugangsebene wird mit dem Brandschutzzeichen gekennzeichnet (Mindestgröße 20×20 mm).

 

Taster fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb
Sprechstelle im Fahrkorb

Die Sprechstelle im Fahrkorb ist als Freisprecheinrichtung ohne einen Sprechtaster ausgeführt und während des Feuerwehr-betriebs dauerhaft aktiv. Dies wird auch von jeder Brandschutz-behörde in dieser Form gefordert.

Sind in einem Kabinentableau die Kommunikationseinrichtungen für die Feuerwehr und den Notruf separat eingebunden, befinden sich zwei Lochbilder im Tableau. Für jedes System jeweils ein Lautsprecher und ein Mikrofon. Weitere Lochbilder für Sprach-ansagegeräte oder andere akustische Komponenten können ebenfalls noch vorhanden sein.

 

Taster fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene im Fahrkorb
Piktogramme fĂĽr das Feuerwehr-Kommunikationssystem

Zur Signalisierung der Sprech-/Empfangsbereitschaft an den Sprechstellen des Feuerwehr-Kommunikationssystems werden oft Piktogramme Hören (gelb) und Sprechen (grün) verwendet. Diese sind optional und nicht nach Norm gefordert. Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit den Notruf-Piktogrammen, werden sie im Fahrkorb weggelassen.

 

Piktogramme fĂĽr das Feuerwehr-Kommunikationssystem
Piktogramme fĂĽr das Notrufsystem

Die Piktogramme fĂĽr das Notrufsystem hingegen sind nach EN 81‑28 „Fern-Notruf fĂĽr Personen- und LastenaufzĂĽge“ vorgegeben und signalisieren mit der Glocke (gelb), den Status der Notrufverbindung bzw. mit dem Kommunikationssymbol (grĂĽn), den Status der Sprachkommunikation.

 

Piktogramme für das Notrufsystem
Anzeige des Feuerwehrbetriebs im Fahrkorb

Ein Großteil der Brandschutzbehörden fordert im Fahrkorb eine beleuchtete Anzeige mit einem Hinweistext, der „FEUERWEHR­FAHRT – Aufzug freigeben!“ oder ähnlich lauten kann.

Dieser Text sollte immer in Kombination mit dem Brandschutz-zeichen verwendet werden, da dieses nach EN 81‑72 als beleuchtete Anzeige gefordert wird. Die Umsetzung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen:

Abb. oben: Als Leuchtfeld mit Einlegefilm.

Abb. unten: Als Sondersignal an einem TFT-Display. Achtung: Das Sondersignal darf nicht in Vollbild angezeigt werden! Etagenstand und Aufzugsinformationen mĂĽssen sichtbar bleiben.

 

Anzeige des Feuerwehrbetriebs im Fahrkorb
Feuerwehrschalter im Fahrkorb

Viele Brandschutzbehörden fordern einen zusätzlichen Feuer-wehrschalter im Fahrkorb. Dieser wird mit dem Brandschutz-zeichen gekennzeichnet (Mindestgröße 20Ă—20 mm). FĂĽr den Feuerwehrschalter im Fahrkorb dĂĽrfen alle Arten von SchlĂĽsseln, ausgenommen der Entriegelungs-Dreikant, verwendet werden. Um den geforderten Wasserschutz von min. IP X3 zu gewährleisten, wird der Feuerwehrschalter mit einer Klapprosette ausgestattet. Der SchlĂĽssel darf nur in Stellung „0“ abziehbar sein.

Eine Betriebsanzeige in Form einer LED wird von den meisten Brandschutzbehörden gefordert und ist eine Ergänzung, die im Anwendungsbereich der Norm liegt.

 

Feuerwehrschalter im Fahrkorb

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiele
Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiele

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiel mit Vandalismusschutz

Kabinentableau fĂĽr FeuerwehraufzĂĽge in vandalismusgeschĂĽtzter AusfĂĽhrung (Class 2) aus schwarzem Edelstahl. Als Taster kommen der Vandalism Button VB 42 M mit zentriertem Leuchtpunkt fĂĽr die Quittierung und Markierungslabel zum Einsatz.

Alle Displays, Anzeigen und Leuchtfelder sind hinter einem Fenster in vandalismus- und wassergeschĂĽtzter AusfĂĽhrung verbaut (Fenster Class 2 aus CVG chemisch vorgespanntem Glas).

Hinweis: Für Feuerwehraufzüge in Bereichen bzw. Gebäuden in denen erhöhter Vandalismus zu erwarten ist, gelten zusätzlich die Anforderungen der EN 81-71 solange, bis der Feuerwehrbetrieb aktiviert wird.

 

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiel mit Vandalismusschutz

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiel UNIQUE Design

Kabinentableau fĂĽr FeuerwehraufzĂĽge aus Einscheiben-Sicherheits-glas (ESG) mit Digitaldruck-Motiv auf der GlasrĂĽckseite. Als Taster kommen der GroĂźformattaster B 50 R mit schwarzem Gehäuserand und schwarzer Tastplatte zum Einsatz.

Alle Displays, Anzeigen und Leuchtfelder sind hinter einem Fenster in wassergeschĂĽtzter AusfĂĽhrung verbaut.

 

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiel UNIQUE Design

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiel Zielwahlsteuerung

Kabinentableau für Feuerwehraufzüge mit Zielwahl­steuerung aus Edelstahl.

Als Taster kommen der Rundtaster RT 42 wg zum Einsatz. Die Bedien- und Anzeigeelemente fĂĽr den Feuerwehrbetrieb befinden sich hinter einer gesicherten TĂĽre.

Alle Displays, Anzeigen und Leuchtfelder sind hinter einem Fenster in wassergeschĂĽtzter AusfĂĽhrung verbaut.

 

Fahrkorb - AusfĂĽhrungsbeispiel Zielwahlsteuerung


Feuerwehrzugangsebene (Bedientableau nach EN 81-72)

Feuerwehrzugangsebene (Bedientableau nach EN 81-72)


Feuerwehrzugangsebene (Normabweichend)

Etagenanzeige in der Feuerwehrzugangsebene

Die Stellung des Fahrkorbs muss über eine Etagenanzeige in der Feuerwehrzugangsebene angezeigt werden. Die Etagenanzeige kann dabei oberhalb oder neben den Schachttüren angeordnet sein oder in manchen Fällen ist zusätzlich auch eine Etagenan-zeige im Bedientableau der Feuerwehrzugangsebene verbaut.

Die SCHAEFER GmbH bietet hierfĂĽr unterschiedliche Anzeigen-typen an: TFT-Displays, Punktmatrixanzeigen, Segmentanzeigen.

 

Etagenanzeige in der Feuerwehrzugangsebene


Handapparate in der Feuerwehrzugangsebene

Gemäß EN 81-72 ist die Sprechstelle in der Feuerwehrzugangsebene als Freisprecheinrichtung ohne Handapparat und ohne Sprechtaster gefordert. Der Einsatz von Handapparaten in der Feuerwehrzugangsebene ist demnach nicht zulässig. In einzelnen Fällen wird dieser aber von Brandschutzbehörden dennoch verlangt und steht damit im Widerspruch zur Norm.

Hinweis: Bei Widersprüchen zur Norm sollten immer die Ausführungskriterien der Brandschutzbehörden Vorrang haben, da die Feuerwehr letztendlich Nutzer und auch Abnahmeprüfer des Feuerwehraufzugs ist.

Abb.: Beispiel eines Bedientableaus mit Handapparat.

 

Handapparate in der Feuerwehrzugangsebene


Sprechtaster in der Feuerwehrzugangsebene

Im Brandfall kann der Geräuschpegel z.B. durch die laufende Druckbelüftungsanlage stark ansteigen. Oft sind die Umgebungsgeräusche in der Feuerwehrzugangsebene so laut, dass eine störungsfreie Kommunikation an der Freisprecheinrichtung nicht mehr gewährleistet ist.

Lösung: Im Bedientableau wird ein Sprechtaster eingebaut. Bei Aktivierung des Feuerwehrbetriebs wird die Sprechstelle standardmäßig und wie von der Norm vorgesehen als Freisprecheinrichtung genutzt.

Bei zu hohem Geräuschpegel kann durch Betätigen des Sprechtasters von Freisprechen auf Wechselsprechen umgeschaltet werden. Das Wechselsprechen bleibt dann für die Dauer des Feuerwehrbetriebs aktiv. Erst bei Aus- und Wiedereinschalten des Feuer-wehrbetriebs wird die Sprechstelle wieder auf Freisprechen zurückgesetzt.

 

Sprechtaster in der Feuerwehrzugangsebene


Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene

Der Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene muss nach EN 81-72 mit einem Entriegelungs-Dreikant bedient werden können. Er wird mit dem Brandschutzzeichen gekennzeichnet (Mindestgröße 20Ă—20 mm). Andere Arten von SchlĂĽsseln dĂĽrfen nur dann verwendet werden, wenn auch ein Feuerwehrschalter im Fahrkorb vorhanden ist. Um den geforderten Wasserschutz von min. IP X3 zu gewährleisten, wird der Feuerwehrschalter mit einer Klapprosette ausgestattet. Der SchlĂĽssel muss in beiden Stellung abziehbar sein.

Abb. unten: Die Schaltstellungen sind nach Norm nicht vorgegeben, können aber bei manchen Brandschutzbehörden spezifisch sein.

 

Feuerwehrschalter in der Feuerwehrzugangsebene


Feuerwehrzugangsebene - AusfĂĽhrungsbeispiele

Feuerwehrzugangsebene - AusfĂĽhrungsbeispiele
Feuerwehrzugangsebene - AusfĂĽhrungsbeispiele
Feuerwehrzugangsebene - AusfĂĽhrungsbeispiele

fEUERWEHR-kOMMUNIKATIONSSYSTEM

SCHAEFER Produktportfolio

  • Bedientableaus fĂĽr alle erforderlichen Kommuni­kationsstellen des Feuerwehraufzugs
     
  • Feuerwehrboxen und Sicherheitsgehäuse
     
  • Interaktives 2-Wege-Kommuni­kations­system fĂĽr Aufzugskabine, Feuerwehr­zugangsebene, Maschinenraum und bis zu 5 weitere Nebensprechstellen
     
  • Komponenten nach EN 81‑72: Taster, Anzeigen, Feuerwehr-schalter, SchlĂĽsselschalter, Leuchtfelder, Leuchtpfeile, Displays, Akustische Komponenten, Lochbilder, Zubehör

Feuerwehr-Kommunikationssystem FKS

Flexibles Feuerwehr-Kommunikations­system frei an spezifische Anforderungen von Brandschutzbehörden anpassbar:

  • Interaktives 2-Wege-Kommuni­kations­system fĂĽr Maschinen-raum, Aufzugskabine, Feuerwehr­zugangsebene, und bis zu 5 weitere Nebensprechstellen
     
  • Flexibel und frei konfigurierbar
     
  • FĂĽr höhere Lautstärke und bessere Wiedergabequalität mit NF-Verstärker und Zusatzlautsprecher ausstattbar
     
  • FĂĽr Neuanlagen und NachrĂĽstungen
     
  • Alle Komponenten mit mindestens IP X3 Wasserschutz


 

Feuerwehr-Kommunikationssystem FKS

Feuerwehr-Kommunikationssystem Sets

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 1

Sprechstelle Maschinenraum EA-LMK72E-WG
Sprechstelle Feuerwehrzugangsebene EA-LMK72ET-WG
Sprechstelle Aufzugskabine MINI-KAB

 

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 1

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 2

Sprechstelle Maschinenraum MR Intercom
Sprechstelle Feuerwehrzugangsebene EA-LMK72ET-WG
Sprechstelle Aufzugskabine MINI-KAB

 

Feuerwehr-Kommunikationssystem Set FKS 2

Einzelkomponenten und Zubehör

Sprechstelle fĂĽr den Maschinenraum MR Intercom

Komplett ausgestattete Sprechstelle fĂĽr den Maschinenraum im robusten Aufputz-gehäuse (Schutzart IP 54) inklusive Sprechtaster zum Wechsel­sprechen, Piktogrammen fĂĽr Sprech-/Empfangs­bereitschaft und Kommunikationsschalter auf der Oberseite des Gehäuses. Die Art der Sprechverbindung ist auf Wechselsprechen (PTT = Push To Talk) eingestellt.

 

Sprechstelle fĂĽr den Maschinenraum EA-LMK72E-WG

Sprechstellen zum Einbau hinter die Frontplatte. Die internen LEDs (gelb/grün) zur Anzeige der Sprech-/Empfangsbereitschaft können über Lichtleiter auf die Frontplatte geführt werden. Die Art der Sprechverbindung ist auf Wechselsprechen (PTT = Push To Talk) eingestellt.

 

Sprechstellen fĂĽr den Maschinenraum
Sprechstelle fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene und weitere Kommunikations-stellen EA-LMK72ET-WG

Sprechstellen zum Einbau hinter die Frontplatte. Die internen LEDs (gelb/grün) zur Anzeige der Sprech-/Empfangsbereitschaft können über Lichtleiter auf die Frontplatte geführt werden. Die Art der Sprechver­bin­dung kann über einen Schalter auf Freisprechen (AUTO) oder Wechselsprechen (PTT = Push To Talk) eingestellt werden.

 

Sprechstelle fĂĽr die Aufzugskabine MINI-KAB

Sprechstellen zum Einbau hinter die Frontplatte. Die internen LEDs (gelb/grün) zur Anzeige der Sprech-/Empfangsbereitschaft können über Lichtleiter auf die Frontplatte geführt werden. Die Art der Sprechverbindung ist auf Freisprechen (AUTO) eingestellt.

 

Sprechstellen fĂĽr die Feuerwehrzugangsebene und Kabine
Handapparat Handset SecurPhone

Robuster Handapparat fĂĽr Kommunikationsstellen. Der Handapparat kann optional direkt an die Sprechstellen angeschlossen werden und ersetzt Lautsprecher und Mikrofon.

  • Robustes Hörergehäuse
  • Hörgerätetauglich
  • Armiertes Hörerkabel
  • Wasser- und vandalismusgeschĂĽtzt

 

Handapparat Handset SecurPhone
Feuerwehrschalter S2 Mae 56

Feuerwehrschalter in Profilhalbzylinder-AusfĂĽhrung. Die Betätigung erfolgt ĂĽber einen Entriegelungs-Dreikant nach EN 81‑20. FĂĽr den geforderten Wasserschutz stehen zwei unterschiedliche Klapprosetten zur VerfĂĽgung.

 

    Zubehör
  • Entriegelungs-Dreikant, Länge: 74 mm
  • Klapprosette aus Kunststoff mit Bajonettverschluss
  • Klapprosette aus Aluminium mit Magnetverschluss
Feuerwehrschalter S2 Mae 56
Sprechtaster RT 42 2M XI wg

Wassergeschützter Rundtaster aktiviert bei Tastendruck das Wechselsprechen. Das Gehäusematerial, Tastplattenmaterial, Leuchtfarbe und Markierung können passend zum Design der Tableaus ausgewählt werden.

 

Anzeige RA 42 wg

Wassergeschützte Rundanzeigen signalisieren bei aktiver Kommunikation die Sprech-/Empfangsbereitschaft oder den Feuerwehrbetrieb im Kabinentableau. Das Gehäusematerial kann passend zum Design der Tableaus ausgewählt werden. Einlegefilme können auch mit individuellen Piktogrammen bedruckt werden.


 

RT 42 2M XI wg und RA 42 wg
Leuchtfeld LF 9924 LED

Leuchtfeld signalisiert den Feuerwehrbetrieb im Kabinentableau und kann ĂĽber Einlegefilme frei gestaltet werden. Empfohlene Hintergrundfarben bei Verwendung des Brandschutzzeichens sind WeiĂź (positiv) oder Schwarz (negativ).

 

Weitere Leuchtfeldgrößen:
  • Leuchtfeld LF 4824 LED
  • Leuchtfeld LF 4848 LED
  • Leuchtfeld LF 7724 LED
  • Leuchtfeld LF 9948 LED
  • Multi-Anzeige MA 9999 LED



 

Leuchtfelder
Displays TFT-Displays â–Ş Punktmatrixanzeigen â–Ş Segmentanzeigen

TFT-Displays und TFT-Display-Systeme mit hoher grafischer Auflösung in verschiedenen Größen zum Einbau in Kabinen-, Ruf- oder Anzeigetableaus.

  • §Displaygrößen TFT: 3.5″ â–Ş 5″ â–Ş 7″ â–Ş 10.4″

Ein- bis dreistellige Puntkmatrixanzeigen mit Zeichenhöhen von 30 mm, 35 mm oder 50 mm. Zeichenfarbe je nach Anzeigentyp in rot grĂĽn oder blau wählbar.

Digitalanzeige LED 56 ein- bis dreistellige Segmentanzeigen mit 35 mm Zeichenhöhe und roter Zeichenfarbe.

 

Displays
Lautsprecher Speaker 70 und NF-Verstärker

Zusatzlautsprecher und Verstärker für mehr Ausgangs­leistung und bessere Wiedergabequalität an den Sprechstellen. Der Einbau erfolgt hinter der Frontplatte.

Am NF-Verstärker können bis zu zwei Lautsprecher angeschlossen werden. Wenn die Lautsprecher in Verbindung mit dem NF-Verstärker mehr als 1 A aufnehmen, wird eine externe Spannungsversorgung am NF-Verstärker benötigt.

 

Lautsprecher Speaker 70 und NF-Verstärker

Video

Im Rahmen unserer SCHAEFER academy haben wir uns mit den Anforderungen und Herausforderungen an Tableaus und Kommunikationseinrichtungen fĂĽr FeuerwehraufzĂĽge beschäftigt. 

Klicken Sie auf das Bild um zur Videoaufzeichnung des FeuerwehraufzĂĽge Webinars zu 

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